💡 Smart Home im Altbau nachrüsten – Funk, KNX oder beides?

Aus Wohnraum wird Zuhause

💡 Smart Home im Altbau nachrüsten – Funk, KNX oder beides?

Oktober 24, 2026 Smart Home & Elektro 0

Viele unserer Kunden wünschen sich bei der Sanierung mehr Komfort: Licht per App, Rollläden nach Zeitplan, Heizung, die sich automatisch absenkt, wenn niemand zu Hause ist. Die gute Nachricht: Smart Home funktioniert auch im Altbau – man muss nur das richtige System wählen.

Drei Wege zum smarten Zuhause

1. Funklösungen (z. B. Matter, Zigbee, Thread)
Ideal, wenn keine Wände geöffnet werden sollen. Unterputzaktoren oder Funkschalter werden in vorhandene Dosen gesetzt. Der Standard Matter sorgt inzwischen dafür, dass Geräte verschiedener Hersteller zusammenarbeiten.

2. KNX – das kabelgebundene Profisystem
Wenn bei einer Kernsanierung ohnehin neue Leitungen verlegt werden, ist KNX die zukunftssichere Wahl: herstellerunabhängig, äußerst zuverlässig und auch in 20 Jahren noch erweiterbar.

3. Hybrid
Häufig die beste Lösung: KNX für die Grundfunktionen (Licht, Beschattung, Heizung) und Funk für Nachrüstungen oder Bereiche, die nicht angefasst werden.

Worauf Sie achten sollten

✅ Leerrohre und tiefe Schalterdosen einplanen – sie kosten wenig und schaffen Reserven
✅ Netzwerk von Anfang an mitdenken (LAN-Dosen, Access Points)
✅ Auf Qualität bei LED-Treibern und Dimmern achten – billige Komponenten können flackern oder Funkstörungen verursachen
✅ Bedienung so planen, dass sie auch ohne Smartphone funktioniert – für Gäste, Kinder und Großeltern

Erst planen, dann installieren

Der häufigste Fehler ist, Smart Home „nebenbei“ mitzumachen. Wer die Funktionen schon im Wohnkonzept festlegt, spart später teure Nacharbeiten. Wir planen die Gebäudeautomation passend zu Ihrem Grundriss und Budget – und koordinieren die Umsetzung mit dem Elektrofachbetrieb. 💡

 

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